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Die beliebtesten Budō-Spiele (Teamspiele) – Teil I

Hey Du!

Budō-Spiele und Teamspiele sind immer wieder ein besonderes Highlight in unserem Kindertraining – und ganz ehrlich: Auch Jugendliche und Erwachsene haben daran riesigen Spaß. Deshalb schmuggeln wir hin und wieder auch für die „Großen“ ein Spiel ins Training.

Wir haben unsere Kids gefragt, welche Budō-Spiele und Teamspiele sie am liebsten mögen, und verraten dir in diesem Blogbeitrag, wie sie abgestimmt haben.

Warum sind Budō-Spiele ein wichtiger Teil des Aikidō-Kindertrainings?

Spiele sind ein wertvoller Teil des Aikidō-Trainings und sollten auf keinen Fall unterschätzt werden. Beim Spielen werden zahlreiche motorische, kognitive und soziale Fähigkeiten geschult. Ein starker Teamgeist entsteht, der Zusammenhalt wächst und man lernt, aufeinander Rücksicht zu nehmen – besonders auf die „Schwächeren“. Auch Achtsamkeit spielt eine große Rolle, denn schließlich sollen alle gesund bleiben: die anderen genauso wie man selbst. Dazu kommt die körperliche Herausforderung: Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination durch schnelle Richtungswechsel, Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen sind gefragt.

Kurz: Unsere Budō-Spiele und Teamspiele bringen Abwechslung zwischen die Technikeinheiten, machen gute Laune und sorgen für motivierte, glückliche Gesichter auf der Matte.

Und jetzt: Bühne frei für die beliebtesten Spiele – gewählt von unseren Aikidō-Kids selbst!

Platz 1: Schildkrötenfangen

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Schildkrötenfangen

Alle Aikidō-Schüler sitzen am Rand der Mattenfläche auf einer Seite. In der Mitte des Dōjōs stehen zwei Fänger. Fortbewegen dürfen sich alle nur auf allen vieren – schließlich sind wir Schildkröten. Auf Kommando flitzen die „Schildkröten“ los und versuchen, auf die andere Seite der Matte über eine Safe-Linie zu kommen, ohne gefangen zu werden.

Die Aufgabe der Fänger: Eine Schildkröte nicht nur fangen, sondern sie auch auf den Rücken zu drehen. Dabei dürfen sich die Fänger gegenseitig helfen.

Wird eine „Schildkröte“ erfolgreich gefangen und umgedreht, wird sie in der nächsten Runde selbst zum Fänger und startet ebenfalls in der Mitte des Dōjōs. Das Spiel endet, wenn auch die letzte Schildkröte gefangen ist.

Hier stehen Teamgeist, Rücksichtnahme und ganz viel Lachen im Mittelpunkt.

Wichtig ist immer: Spaß ja – aber ohne Blessuren! Wenn klar wird, dass eine Grenze erreicht ist, lässt man die Schildkröte einfach weiterlaufen. Vielleicht klappt es ja in der nächsten Runde.

Platz 2: Stromseil

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Stromseil

Klingt gefährlich? Keine Sorge – Stromseil ist völlig ungefährlich, aber extrem spannend.

Zwei Personen (meist die Aikidō-Lehrer) stehen sich mit etwa 5–6 Metern Abstand gegenüber und halten ein langes Springseil gespannt. Alle Aikidō-Schüler starten auf einer Seite des Seils. Jetzt wird (sinnbildlich) der „Strom“ eingeschaltet.

Ab jetzt gilt: Das Seil darf auf keinen Fall berührt werden! Die Lehrer bewegen sich mit dem „Stromseil“ durch den Raum, mal höher, mal tiefer. Die Aikidō-Schüler weichen aus, indem sie springen, sich ducken, drübersteigen oder sich ganz flach auf den Boden legen. Wer das Seil berührt, wechselt kurz die Seite, macht z. B. 5 Liegestütze und darf danach wieder mitspielen. Nach und nach scheiden die Getroffenen aus, setzen sich an den Mattenrand und feuern an. Gewonnen hat, wer als Letztes vom Seil erwischt wird.

Hier sind vor allem Ausdauer, Geschicklichkeit, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gefragt – damit am Ende alle lachend und heil vom Feld gehen.

Platz 3: Balkenrennen

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Balkenrennen

Zwei etwa 5 Meter lange Balancierbalken liegen parallel in einem gewissen Abstand auf der Dōjō-Matte. Zwei Teams stehen gleichmäßig verteilt hintereinander an der Startlinie jeweils vor den Balken. Gibt es eine ungerade Anzahl, gibt es einfach einen Doppelläufer. Auf Kommando läuft jeweils eine Person über den Balken zur Ziellinie, klopft diese mit der Hand ab und läuft zurück. Der nächste wird abgeklatscht und startet. Gewonnen hat das Team, das zuerst alle Läufer fehlerfrei durchgebracht hat.

Die Herausforderung: Der Balken darf auf ganz unterschiedliche Arten überquert werden – vorwärts, rückwärts, mit Sprüngen oder abgestützt auf den Händen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wer sich verzählt oder mit den Füßen den Boden berührt (Achtung: Piranhas und Krokodile!), muss zurück zum Start und noch einmal ran.

Hier zählen Schnelligkeit, Gleichgewicht, Geschicklichkeit und Teamgeist. Und ganz nebenbei lernt man auch, mit Niederlagen umzugehen – denn der eigentliche Gewinner ist immer der Spaß.

Platz 4: Kettenfangen

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Kettenfangen

Zu Beginn werden zwei Fänger ausgewählt, die sich an den Händen halten. Oft verbinden wir die Auswahl mit einem kleinen Dōjō-Quiz, z. B.: „Fänger ist, wer zuerst ein Bokken berührt!“ So werden ganz nebenbei japanische Begriffe geübt, denn wie wir alle wissen: Ein Bokken ist ein japanisches Holzschwert.

Die beiden Fänger versuchen nun, alle anderen zu fangen. Wer erwischt wird, hängt sich an die Kette an – die Kette wird also immer länger. Ziel ist es, alle zu fangen.

Aber Achtung: Reißt die Kette, weil zu wild in verschiedene Richtungen gezogen wird, ist das Spiel beendet. Das bedeutet: Nur gemeinsam und als Team kommt man ans Ziel.

Dieses Spiel stärkt den Zusammenhalt enorm und sorgt garantiert für jede Menge Action und Lachen.

Fazit

Das war nur eine kleine Auswahl unserer beliebtesten Budō- und Teamspiele. Im Kampfkunsttraining, besonders im Aikidō-Kindertraining, sind sie einfach unverzichtbar. Sie lockern das Techniktraining auf, fördern wichtige Fähigkeiten und sorgen dafür, dass alle ausgepowert, aber glücklich und ausgeglichen die Matte verlassen – oft mit einem Leuchten in den Augen.

Da unser Spiele-Repertoire noch viele weitere Highlights bereithält, folgt in Kürze Teil 2 unserer beliebtesten Budō- und Teamspiele.

In diesem Sinne … Was war nochmal ein Bokken?

  • Kleiner Hinweis: Es ist länger als ein Tantō (Holzmesser) aber kürzer als ein Jō (Holzstab) … Na klar, ein Bokken ist ein Holzschwert, oder war es doch ein Miniatur-Paddel für Samurai-Kajaks?
  • Unser Tipp: In unserem Aikidōpedia (# Bokken) findest du die Antwort.

Genug gelesen, komm auf die Matte, tob dich aus und erlebe, wie viel Spaß Training wirklich machen kann!

Hinweis: Bei den Fotos handelt es sich lediglich um Beispielfotos zur besseren Veranschaulichung der Spiele; sie bilden unsere Aikidō-Kids nicht wirklich ab.

Die beliebtesten Budō-Spiele (Teamspiele) – Teil I

Hey Du!

Budō-Spiele und Teamspiele sind immer wieder ein besonderes Highlight in unserem Kindertraining – und ganz ehrlich: Auch Jugendliche und Erwachsene haben daran riesigen Spaß. Deshalb schmuggeln wir hin und wieder auch für die „Großen“ ein Spiel ins Training.

Wir haben unsere Kids gefragt, welche Budō-Spiele und Teamspiele sie am liebsten mögen, und verraten dir in diesem Blogbeitrag, wie sie abgestimmt haben.

Warum sind Budō-Spiele ein wichtiger Teil des Aikidō-Kindertrainings?

Spiele sind ein wertvoller Teil des Aikidō-Trainings und sollten auf keinen Fall unterschätzt werden. Beim Spielen werden zahlreiche motorische, kognitive und soziale Fähigkeiten geschult. Ein starker Teamgeist entsteht, der Zusammenhalt wächst und man lernt, aufeinander Rücksicht zu nehmen – besonders auf die „Schwächeren“. Auch Achtsamkeit spielt eine große Rolle, denn schließlich sollen alle gesund bleiben: die anderen genauso wie man selbst. Dazu kommt die körperliche Herausforderung: Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination durch schnelle Richtungswechsel, Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen sind gefragt.

Kurz: Unsere Budō-Spiele und Teamspiele bringen Abwechslung zwischen die Technikeinheiten, machen gute Laune und sorgen für motivierte, glückliche Gesichter auf der Matte.

Und jetzt: Bühne frei für die beliebtesten Spiele – gewählt von unseren Aikidō-Kids selbst!

Platz 1: Schildkrötenfangen

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Schildkrötenfangen

Alle Aikidō-Schüler sitzen am Rand der Mattenfläche auf einer Seite. In der Mitte des Dōjōs stehen zwei Fänger. Fortbewegen dürfen sich alle nur auf allen vieren – schließlich sind wir Schildkröten. Auf Kommando flitzen die „Schildkröten“ los und versuchen, auf die andere Seite der Matte über eine Safe-Linie zu kommen, ohne gefangen zu werden.

Die Aufgabe der Fänger: Eine Schildkröte nicht nur fangen, sondern sie auch auf den Rücken zu drehen. Dabei dürfen sich die Fänger gegenseitig helfen.

Wird eine „Schildkröte“ erfolgreich gefangen und umgedreht, wird sie in der nächsten Runde selbst zum Fänger und startet ebenfalls in der Mitte des Dōjōs. Das Spiel endet, wenn auch die letzte Schildkröte gefangen ist.

Hier stehen Teamgeist, Rücksichtnahme und ganz viel Lachen im Mittelpunkt.

Wichtig ist immer: Spaß ja – aber ohne Blessuren! Wenn klar wird, dass eine Grenze erreicht ist, lässt man die Schildkröte einfach weiterlaufen. Vielleicht klappt es ja in der nächsten Runde.

Platz 2: Stromseil

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Stromseil

Klingt gefährlich? Keine Sorge – Stromseil ist völlig ungefährlich, aber extrem spannend.

Zwei Personen (meist die Aikidō-Lehrer) stehen sich mit etwa 5–6 Metern Abstand gegenüber und halten ein langes Springseil gespannt. Alle Aikidō-Schüler starten auf einer Seite des Seils. Jetzt wird (sinnbildlich) der „Strom“ eingeschaltet.

Ab jetzt gilt: Das Seil darf auf keinen Fall berührt werden! Die Lehrer bewegen sich mit dem „Stromseil“ durch den Raum, mal höher, mal tiefer. Die Aikidō-Schüler weichen aus, indem sie springen, sich ducken, drübersteigen oder sich ganz flach auf den Boden legen. Wer das Seil berührt, wechselt kurz die Seite, macht z. B. 5 Liegestütze und darf danach wieder mitspielen. Nach und nach scheiden die Getroffenen aus, setzen sich an den Mattenrand und feuern an. Gewonnen hat, wer als Letztes vom Seil erwischt wird.

Hier sind vor allem Ausdauer, Geschicklichkeit, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gefragt – damit am Ende alle lachend und heil vom Feld gehen.

Platz 3: Balkenrennen

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Balkenrennen

Zwei etwa 5 Meter lange Balancierbalken liegen parallel in einem gewissen Abstand auf der Dōjō-Matte. Zwei Teams stehen gleichmäßig verteilt hintereinander an der Startlinie jeweils vor den Balken. Gibt es eine ungerade Anzahl, gibt es einfach einen Doppelläufer. Auf Kommando läuft jeweils eine Person über den Balken zur Ziellinie, klopft diese mit der Hand ab und läuft zurück. Der nächste wird abgeklatscht und startet. Gewonnen hat das Team, das zuerst alle Läufer fehlerfrei durchgebracht hat.

Die Herausforderung: Der Balken darf auf ganz unterschiedliche Arten überquert werden – vorwärts, rückwärts, mit Sprüngen oder abgestützt auf den Händen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wer sich verzählt oder mit den Füßen den Boden berührt (Achtung: Piranhas und Krokodile!), muss zurück zum Start und noch einmal ran.

Hier zählen Schnelligkeit, Gleichgewicht, Geschicklichkeit und Teamgeist. Und ganz nebenbei lernt man auch, mit Niederlagen umzugehen – denn der eigentliche Gewinner ist immer der Spaß.

Platz 4: Kettenfangen

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Kettenfangen

Zu Beginn werden zwei Fänger ausgewählt, die sich an den Händen halten. Oft verbinden wir die Auswahl mit einem kleinen Dōjō-Quiz, z. B.: „Fänger ist, wer zuerst ein Bokken berührt!“ So werden ganz nebenbei japanische Begriffe geübt, denn wie wir alle wissen: Ein Bokken ist ein japanisches Holzschwert.

Die beiden Fänger versuchen nun, alle anderen zu fangen. Wer erwischt wird, hängt sich an die Kette an – die Kette wird also immer länger. Ziel ist es, alle zu fangen.

Aber Achtung: Reißt die Kette, weil zu wild in verschiedene Richtungen gezogen wird, ist das Spiel beendet. Das bedeutet: Nur gemeinsam und als Team kommt man ans Ziel.

Dieses Spiel stärkt den Zusammenhalt enorm und sorgt garantiert für jede Menge Action und Lachen.

Fazit

Das war nur eine kleine Auswahl unserer beliebtesten Budō- und Teamspiele. Im Kampfkunsttraining, besonders im Aikidō-Kindertraining, sind sie einfach unverzichtbar. Sie lockern das Techniktraining auf, fördern wichtige Fähigkeiten und sorgen dafür, dass alle ausgepowert, aber glücklich und ausgeglichen die Matte verlassen – oft mit einem Leuchten in den Augen.

Da unser Spiele-Repertoire noch viele weitere Highlights bereithält, folgt in Kürze Teil 2 unserer beliebtesten Budō- und Teamspiele.

In diesem Sinne … Was war nochmal ein Bokken?

  • Kleiner Hinweis: Es ist länger als ein Tantō (Holzmesser) aber kürzer als ein Jō (Holzstab) … Na klar, ein Bokken ist ein Holzschwert, oder war es doch ein Miniatur-Paddel für Samurai-Kajaks?
  • Unser Tipp: In unserem Aikidōpedia (# Bokken) findest du die Antwort.

Genug gelesen, komm auf die Matte, tob dich aus und erlebe, wie viel Spaß Training wirklich machen kann!

Hinweis: Bei den Fotos handelt es sich lediglich um Beispielfotos zur besseren Veranschaulichung der Spiele; sie bilden unsere Aikidō-Kids nicht wirklich ab.