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Die beliebtesten Budō-Spiele (Teamspiele) – Teil II

Hey du!
Wie angekündigt geht es in diesem Blogbeitrag weiter mit den beliebtesten Budō- und Teamspielen – ausgesucht von unseren Aikidō-Kids. Bei uns im Aikidō DSD gehören diese Spiele fest zum Kindertraining dazu: Sie bringen Bewegung, Leichtigkeit und richtig gute Stimmung zwischen die Technikeinheiten. Genau deshalb sind sie aus unserem Training nicht wegzudenken.

Dabei sind die Spiele weit mehr als nur eine Pause von den Selbstverteidigungstechniken. Sie verfolgen ein klares Ziel und fördern wichtige Fähigkeiten, auf die wir in Teil I bereits ausführlich eingegangen sind.

Genug der Worte – jetzt geht’s direkt weiter mit den Spielen!

Platz 5: Kanonenkugel

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Kanonenkugel

Bei diesem Spiel muss blitzschnell und achtsam agiert werden. Die Aikidō-Lehrer positionieren sich gegenüber am Mattenrand. In unserem Dōjō ist der Abstand zwischen den Lehrern ca. 8 Meter, während in der Mitte zwischen den Lehrern die Spieler bereitstehen.

Die Lehrer rollen sich gegenseitig einen großen Gymnastikball zu und zwar mitten durch die Schüler. Die „Kanonenkugel“ wird sinnbildlich hin und her geschossen. Die Schüler versuchen natürlich, nicht von der Kanonenkugel getroffen zu werden und weichen aus und zwar mit Tempo und gleichzeitig Achtsamkeit ohne in den Nachbarn zu stolpern.

Wer dennoch von der Kanonenkugel abgeschossen wird, geht an den Rand, macht z. B. 5 Liegestütze oder Aikidō-Rollen (# Ukemi) und darf danach wieder rein ins Getümmel.

Platz 6: Werwolf-Fangen

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Werwolf-Fangen

Achtung, wer gebissen wird, wird zum Werwolf! Zwei Fänger starten als „Werwölfe“, sie bewegen sich flink auf allen Vieren, Hände und Füße auf der Matte, aber nicht die Knie. Sobald ein hungriger Werwolf jemanden erwischt und symbolisch beißt, also fängt, wechselt der Gefangene sofort die Seite und wird auch zum Werwolf.

Das „Rudel“ wächst rasant, bis auch der Letzte erwischt wird und das Dōjō nur noch von Werwölfen wimmelt. Schnelligkeit und auch Beweglichkeit sind hier im Spiel, denn sich im Werwolf-Style flink fortzubewegen ist eine Challenge! Dazu kommt aber natürlich jede Menge Spaß und Spannung, denn wer möchte schon von einem Werwolf erwischt werden.

Platz 7: Der Boden ist Lava

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Der Boden ist Lava

Im Zweierteam gibt es hier ein heißes Wettrennen! Jedes Zweierteam bekommt zwei Pratzen (diese Schlagpolster sind üblicherweise 60-70 cm lang). Die Teams positionieren ihre Pratzen nebeneinander an die Startlinie auf einer Seite des Dōjōs. Die Pratzen werden an der schmalen Seite wie Dominosteine aneinandergelegt und das Zweierteam nimmt auf der vorderen Pratze zusammen Platz, egal ob stehend oder kniend, das Team muss selbst herausfinden, wie es sich gleich am schnellsten fortbewegen kann.

Nach dem Startkommando wird die hintere Pratze genommen und vor die andere Pratze gelegt, auf der das Team sitzt. Das Team hopst nun auf die vordere Pratze, nimmt die hintere Pratze und positioniert sie wieder nach vorne. Dies wird fortgesetzt, bis die Ziellinie erreicht wurde, dann geht es in gleicher Weise wieder zurück an den Ausgangspunkt.

Aber Achtung, der Boden darf dabei nicht mehr berührt werden, denn der Boden ist Lava! Das Team, das zuerst am ursprünglichen Startpunkt angekommen ist, darf jubeln. Bei diesem Spiel geht es um Teamgeist, Geschicklichkeit, Koordination und Geschwindigkeit und es sorgt auf jeden Fall für jede Menge Spaß!

Platz 8: Monster und Angsthase

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Monster und Angsthase

Ein Spiel, das oft zu Verwirrung sorgt, den hier wird im schnellen Wechsel der Jäger zum Gejagten! Die Spieler positionieren sich gut verteilt im Kniesitz (# Seiza) im gesamten Dōjō. Ein Fänger (das Monster) und ein „Angsthase“ werden gewählt. Das Monster jagt nun mit lautem Gebrüll den Angsthasen, der kreischend davonrennt. Der Angsthase kann sich retten, indem er sich blitzschnell neben einen sitzenden Spieler positioniert.

Achtung, jetzt kommt der Rollentausch! Der sitzende Spieler springt blitzschnell auf und wird nun automatisch zum Monster, also zum Fänger. Das ehemalige Monster wechselt zum Angsthasen und rennt davon und kann sich ebenso wieder schnell retten, indem er sich neben einen anderen sitzenden Spieler positioniert und so wird das Spiel fortgesetzt. Wird während des Spiels der Angsthase vom Monster gefangen, obwohl er sich noch nicht retten konnte, wird ebenfalls die Rolle gewechselt.

Wer hier nicht blitzschnell mitdenkt, ist verwirrt, denn bei diesem Spiel werden die Rollen flink gewechselt. Hier sind Geschwindigkeit und Konzentration gefragt, ansonsten steht man im Chaos. Ein Spiel mit Lachgarantie, denn hey, verpeilen ist menschlich, also einfach über sich selbst lachen und neu starten.

Platz 9: Schaumstoffkloppen

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Schaumstoffkloppen

Jetzt geht es im wahrsten Sinne des Wortes um die Wurst, genauer gesagt, um die Schaumstoffwurst. Zwei Spieler stehen sich direkt gegenüber, jeweils bewaffnet mit einer Schaumstoffstange (Rohrisolierung aus dem Baumarkt, etwa 1,30 m lang, ein bisschen länger geht natürlich auch). Auf Kommando versuchen beide, sich gegenseitig mit der Schaumstoffstange zu treffen und gleichzeitig den Treffern des anderen auszuweichen.

Der Kopf bleibt dabei tabu, alles andere ist als Zielfläche erlaubt. Gewinner oder Verlierer gibt es bei diesem Spiel nicht. Der wahre Champion ist ganz klar der Spaßfaktor. Aber täuscht euch nicht, das Spiel sieht leicht aus, ist aber richtig anstrengend!

Fazit

Tatsächlich haben wir noch einige weitere beliebte Spiele in unserem Repertoire, aufgelistet haben wir euch die Spiele, die von unseren Aikidō-Kids als die Highlights gewählt wurden. Wie wertvoll die Teamspiele zwischen den Technikeinheiten sind, habt ihr in unseren beiden Beiträgen nun mitbekommen.

Sie lockern das Training auf, stärken den Zusammenhalt in der Gruppe und fördern Koordination, Ausdauer und Achtsamkeit. Insgesamt bringen sie in unser Training viel Freude und Leichtigkeit und zaubern ein Leuchten in alle Gesichter.

Unsere Aikidō-Kids lieben sie und auch für die Jugendlichen und Erwachsenen sind sie immer wieder eine spaßige Abwechslung. Deshalb machen wir es jetzt ganz kurz: Auf die Plätze, fertig, Hajime!

Anmerkung: Hajime ist eine Aufforderung zu starten und wird laut vor jedem Spielstart gerufen. Und wo finden wir dieses Wort und viele weitere japanische Begriffe erklärt? Genau, in unserem Aikidōpedia (# Hajime).

Hinweis: Bei den Fotos handelt es sich lediglich um Beispielfotos zur besseren Veranschaulichung der Spiele; sie bilden unsere Aikidō-Kids nicht wirklich ab.

Die beliebtesten Budō-Spiele (Teamspiele) – Teil II

Hey du!
Wie angekündigt geht es in diesem Blogbeitrag weiter mit den beliebtesten Budō- und Teamspielen – ausgesucht von unseren Aikidō-Kids. Bei uns im Aikidō DSD gehören diese Spiele fest zum Kindertraining dazu: Sie bringen Bewegung, Leichtigkeit und richtig gute Stimmung zwischen die Technikeinheiten. Genau deshalb sind sie aus unserem Training nicht wegzudenken.

Dabei sind die Spiele weit mehr als nur eine Pause von den Selbstverteidigungstechniken. Sie verfolgen ein klares Ziel und fördern wichtige Fähigkeiten, auf die wir in Teil I bereits ausführlich eingegangen sind.

Genug der Worte – jetzt geht’s direkt weiter mit den Spielen!

Platz 5: Kanonenkugel

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Kanonenkugel

Bei diesem Spiel muss blitzschnell und achtsam agiert werden. Die Aikidō-Lehrer positionieren sich gegenüber am Mattenrand. In unserem Dōjō ist der Abstand zwischen den Lehrern ca. 8 Meter, während in der Mitte zwischen den Lehrern die Spieler bereitstehen.

Die Lehrer rollen sich gegenseitig einen großen Gymnastikball zu und zwar mitten durch die Schüler. Die „Kanonenkugel“ wird sinnbildlich hin und her geschossen. Die Schüler versuchen natürlich, nicht von der Kanonenkugel getroffen zu werden und weichen aus und zwar mit Tempo und gleichzeitig Achtsamkeit ohne in den Nachbarn zu stolpern.

Wer dennoch von der Kanonenkugel abgeschossen wird, geht an den Rand, macht z. B. 5 Liegestütze oder Aikidō-Rollen (# Ukemi) und darf danach wieder rein ins Getümmel.

Platz 6: Werwolf-Fangen

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Werwolf-Fangen

Achtung, wer gebissen wird, wird zum Werwolf! Zwei Fänger starten als „Werwölfe“, sie bewegen sich flink auf allen Vieren, Hände und Füße auf der Matte, aber nicht die Knie. Sobald ein hungriger Werwolf jemanden erwischt und symbolisch beißt, also fängt, wechselt der Gefangene sofort die Seite und wird auch zum Werwolf.

Das „Rudel“ wächst rasant, bis auch der Letzte erwischt wird und das Dōjō nur noch von Werwölfen wimmelt. Schnelligkeit und auch Beweglichkeit sind hier im Spiel, denn sich im Werwolf-Style flink fortzubewegen ist eine Challenge! Dazu kommt aber natürlich jede Menge Spaß und Spannung, denn wer möchte schon von einem Werwolf erwischt werden.

Platz 7: Der Boden ist Lava

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Der Boden ist Lava

Im Zweierteam gibt es hier ein heißes Wettrennen! Jedes Zweierteam bekommt zwei Pratzen (diese Schlagpolster sind üblicherweise 60-70 cm lang). Die Teams positionieren ihre Pratzen nebeneinander an die Startlinie auf einer Seite des Dōjōs. Die Pratzen werden an der schmalen Seite wie Dominosteine aneinandergelegt und das Zweierteam nimmt auf der vorderen Pratze zusammen Platz, egal ob stehend oder kniend, das Team muss selbst herausfinden, wie es sich gleich am schnellsten fortbewegen kann.

Nach dem Startkommando wird die hintere Pratze genommen und vor die andere Pratze gelegt, auf der das Team sitzt. Das Team hopst nun auf die vordere Pratze, nimmt die hintere Pratze und positioniert sie wieder nach vorne. Dies wird fortgesetzt, bis die Ziellinie erreicht wurde, dann geht es in gleicher Weise wieder zurück an den Ausgangspunkt.

Aber Achtung, der Boden darf dabei nicht mehr berührt werden, denn der Boden ist Lava! Das Team, das zuerst am ursprünglichen Startpunkt angekommen ist, darf jubeln. Bei diesem Spiel geht es um Teamgeist, Geschicklichkeit, Koordination und Geschwindigkeit und es sorgt auf jeden Fall für jede Menge Spaß!

Platz 8: Monster und Angsthase

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Monster und Angsthase

Ein Spiel, das oft zu Verwirrung sorgt, den hier wird im schnellen Wechsel der Jäger zum Gejagten! Die Spieler positionieren sich gut verteilt im Kniesitz (# Seiza) im gesamten Dōjō. Ein Fänger (das Monster) und ein „Angsthase“ werden gewählt. Das Monster jagt nun mit lautem Gebrüll den Angsthasen, der kreischend davonrennt. Der Angsthase kann sich retten, indem er sich blitzschnell neben einen sitzenden Spieler positioniert.

Achtung, jetzt kommt der Rollentausch! Der sitzende Spieler springt blitzschnell auf und wird nun automatisch zum Monster, also zum Fänger. Das ehemalige Monster wechselt zum Angsthasen und rennt davon und kann sich ebenso wieder schnell retten, indem er sich neben einen anderen sitzenden Spieler positioniert und so wird das Spiel fortgesetzt. Wird während des Spiels der Angsthase vom Monster gefangen, obwohl er sich noch nicht retten konnte, wird ebenfalls die Rolle gewechselt.

Wer hier nicht blitzschnell mitdenkt, ist verwirrt, denn bei diesem Spiel werden die Rollen flink gewechselt. Hier sind Geschwindigkeit und Konzentration gefragt, ansonsten steht man im Chaos. Ein Spiel mit Lachgarantie, denn hey, verpeilen ist menschlich, also einfach über sich selbst lachen und neu starten.

Platz 9: Schaumstoffkloppen

Budo-Spiel (Kinder-Teamspiel) - Schaumstoffkloppen

Jetzt geht es im wahrsten Sinne des Wortes um die Wurst, genauer gesagt, um die Schaumstoffwurst. Zwei Spieler stehen sich direkt gegenüber, jeweils bewaffnet mit einer Schaumstoffstange (Rohrisolierung aus dem Baumarkt, etwa 1,30 m lang, ein bisschen länger geht natürlich auch). Auf Kommando versuchen beide, sich gegenseitig mit der Schaumstoffstange zu treffen und gleichzeitig den Treffern des anderen auszuweichen.

Der Kopf bleibt dabei tabu, alles andere ist als Zielfläche erlaubt. Gewinner oder Verlierer gibt es bei diesem Spiel nicht. Der wahre Champion ist ganz klar der Spaßfaktor. Aber täuscht euch nicht, das Spiel sieht leicht aus, ist aber richtig anstrengend!

Fazit

Tatsächlich haben wir noch einige weitere beliebte Spiele in unserem Repertoire, aufgelistet haben wir euch die Spiele, die von unseren Aikidō-Kids als die Highlights gewählt wurden. Wie wertvoll die Teamspiele zwischen den Technikeinheiten sind, habt ihr in unseren beiden Beiträgen nun mitbekommen.

Sie lockern das Training auf, stärken den Zusammenhalt in der Gruppe und fördern Koordination, Ausdauer und Achtsamkeit. Insgesamt bringen sie in unser Training viel Freude und Leichtigkeit und zaubern ein Leuchten in alle Gesichter.

Unsere Aikidō-Kids lieben sie und auch für die Jugendlichen und Erwachsenen sind sie immer wieder eine spaßige Abwechslung. Deshalb machen wir es jetzt ganz kurz: Auf die Plätze, fertig, Hajime!

Anmerkung: Hajime ist eine Aufforderung zu starten und wird laut vor jedem Spielstart gerufen. Und wo finden wir dieses Wort und viele weitere japanische Begriffe erklärt? Genau, in unserem Aikidōpedia (# Hajime).

Hinweis: Bei den Fotos handelt es sich lediglich um Beispielfotos zur besseren Veranschaulichung der Spiele; sie bilden unsere Aikidō-Kids nicht wirklich ab.